Ein längerer Bus Transfer stand an. Zu fahren waren circa 400 km, was unter den hiesigen Straßenverhältnissen auch schon mal 6 Stunden dauern kann. Mit einigen Zwischenstopps machten wir die Tour erträglicher. Unterwegs gab’s im Bus noch ein paar Informationen zum Buddhismus, genauer zum Chef des Ganzen.

Das Ganze ist in vielen Geschichten umfassend ausgeschmückt worden und ist Bestandteil der Lehre des Buddhismus. In dem gibt es nicht einen Buddha zu verehren, sondern diese Lebensweise als Weg in das Nirwana zu verstehen.

Je nach Richtung des Buddhismus gibt es nicht nur einen Buddha, sondern mehrere. Jeder, der diesen Zustand der völligen Erleuchtung erlangt, ist damit einer. Buddha wird sehr oft als Figur dargestellt. Diese Figuren sehen aber keineswegs immer gleich aus. So wie jeder Mensch verschieden ist, ist das auch hier. Dabei gilt jede der Darstellung als richtig.

  B Normal  B Stopp B Hunger 

B Abwehr  B liegt  B Abwehr

Ein Buddha kann stehen, schreiten, sitzen, liegen. Beim liegenden Buddha gibt es noch zwei Version: Es gibt einen ruhenden und einen sterbenden Buddha. In unserer buddhistischen Grundausbildung lernten wir auch, wie man die letzten Formen unterscheiden kann. So wurden wir zu Leichenbeschauern.

Buddhas Hände werden auf vielfältige Weise dargestellt. Damit wird gezeigt, worin der Schwerpunkt dieser Darstellung liegt. Er kann in der rechten Hand eine Pflanze (Medizin) halten, er kann die Hand abwehrend halten. In der gesteigerten Version können sogar beide Hände abwehrend gehalten werden. Weiter können Zeigefinger und Daumen so gehalten werden dass Sie ein O bilden. Das ist die Darstellung eines lehrenden Buddhas. Das ist aber nur ein kleiner Auszug aus dem Lehrbuch „Buddha für Anfänger“.

Ja, so eine Busfahrt ist schon lang, wir hatten eine umfangreiche Lektion zu bewältigen.

An unserem Zielort ging es deshalb zuerst in einem wirklich schönen Tempel, den Phra Buddha Jinarai. Hunderte von Buddha-Statuen waren dort zu sehen, auf die wir das Gelernte dann anwenden konnten.

B viele  B Menge

Das ganze Umfeld war sehr eindrucksvoll und wirklich sehenswert. Schlagartig wachgerüttelt wird man allerdings spätestens dann, wenn man unmittelbar vor dem Tempelgong sitzt, der dann geschlagen wird. Damit werden wichtige Zeitpunkte angezeigt, zum Beispiel der Feierabend. Auf sowas hört ein Mönch.

B Schatten  Gong

Das Topland-Hotel erwies sich schon als etwas älter, es liegt quasi in einem Gebäude komplett mit einem großen Kaufhaus, das auch schon arg in die Jahre gekommen ist. Cäsar ist mit seinen Truppen hier nicht vorbeigekommen, ansonsten könnte er schon in den Badezimmern hier Körperpflege betrieben haben. Die Technik ist alt und stark verschlissen.

Vom Restaurant, das hier als Café bezeichnet wird, hat man durch ein Fenster einen Blick in die Abteilung mit Damenmoden. Das ist schon kurios. Es war ziemlich voll in diesem Restaurant, die Lautstärke enorm. Erst als sich der Hauptandrang gelegt hatte, war das erträglich.