Hotel BangkokDie Flugdauer nach Bangkok betrug 10 Stunden, wegen der Zeitverschiebung kamen wir am frühen Morgen dort an. Wir saßen in unterschiedlichen Reihen und fanden uns nach dem Ausstieg nicht mehr wieder. Der Ausstieg erfolgte durch zwei Schnorchel, böse Falle. Vom Gaate zur Gepäckausgabe und Passkontrolle ging es mit einer Express-Bahn. Bei der Einreise musste an einem Terminal ein Formular ausgefüllt werden, dann folgte eine Prozedur die Krampf alle Ehre gemacht hätte. Lediglich auf eine DNA Probe wurde verzichtet. Die Kontrollierenden ließen die Ankommenden ihrer Macht spüren, offenbar ganz kleine Lichter ohne nennenswerte Persönlichkeit. Sehr spät kamen wir erst zur Gepäckausgabe, unsere Koffer waren schon vom Band abgeräumt und standen einsam herum. Sehr spät erreichten wir die übrigen Mitglieder unserer Gruppe und lernten auch den Reiseleiter kennen.

Die Fahrt ins Ramada Menam-Hotel dauerte mehr als eine Stunde, die gesamte Reisezeit betrug bis dahin 19 Stunden. J.T. gab einige Vorabinformation über den Ablauf. Die Zimmer im Hotel waren um noch nicht verfügbar, also war Warten in der Bar erforderlich. Es gab aber Kaffee und etwas Gebäck.

Motorrad

Wir versuchten nach den Beschreibungen des Guides Geld an einem ATM abzuheben. Der Automat war aber nicht dort wie beschrieben. Es folgte eine Rückfrage bei J.. und dann eigene Suche. Den Automaten war wefer eine englische Sprache noch eine Displaydarstellung mit lateinischen Buchstaben zu entlocken. Thailand hat andere Schriftzeichen! Erneute Nachfrage bei J.T. , leider erhielten wir wieder eine falsche Antwort. Wir haben es dann ausprobiert: Man musste zuerst die Karte einstecken, die PIN der Karte eingeben, erst dann war eine Sprachwahl möglich. Das aber keineswegs so, wie es uns beschrieben worden war. Geld gab es aber immer noch nicht. Noch einmal Nachfragen brachten dann die Information, dass auch im Hotel Automaten waren! Zwar klappte dort die Geldanforderung, eine Auszahlung blieb aus. Wir wagten noch einmal J.T. zu fragen. Die lapidare Antwort war: „Dann ist das Ding eben leer!“ Ich möchte es ganz vorsichtig ausdrücken: Unsere Laune war aufgrund der Qualität der Auskünfte nicht gerade gut. Mit einer anderen Karte und Probieren an allen Automaten hatten wir dann aber Erfolg. Wie heißt es: Andere Länder, andere Fritten…

Essen Terasse
Dann gab es aber doch schon um 11:30 Uhr die Zimmerschlüssel. Wir erst einmal eine Pause, um die Schlafausfälle der letzten Nacht ein wenig auszugleichen. Wir haben uns dann noch ein wenig in der Gegend umgesehen und etwas Wasser gekauft. Dann konnten wir schon zum Abendessen auf die Terrasse gehen. Bei sommerlichen Temperaturen war das sehr angenehm, das Buffet war wirklich Spitze. Der Tag endete für uns recht früh, es fehlte noch Schlaf.