Die Qualität des Frühstücks blieb allerdings deutlich hinter der des Abendessens zurück Das Angebot war erheblich kleiner, als wir es gewohnt waren. Kaffee gab es nur aus großen Kannen, in denen eine schwarze Flüssigkeit warm gehalten wurde. Sie war stark, man konnte sie in Verdünnung mit Milch trinken, es war aber kein Verlust, wenn man das nicht tat.

Auch ein Bettelmönch muss etwas essen. Nach dem Aufstehen und der Körperpflege gehen Sie mit einer Almosenschale in den Ort. Dort erhält er von den Bürgern etwas Nahrung in diese Schale. Das bringt dem Mönch etwas in den Magen und dem Gebenden ein positives Karma, das ist gut für die nächste Wiedergeburt. Ist die Almosenschale hinreichend gefüllt, geht der Mönch nachhause, teilt mit anderen Mönchen und verzehrt das Gesammelte. Können Mönche nicht auf den Almosengang gehen oder leben zu viele Mönchen in der Gemeinschaft, gibt es eine „Mönch-Speisung“. Dabei erhalten die Mönche nur ein Paket mit gespendeter Nahrung, mit der sie an diesem Tag auskommen müssen.

Der Haken dabei ist allerdings, dass sie nur bis 12:00 Uhr am Tag essen dürfen, danach sind alle Speisen tabu. Am Morgen war die Gelegenheit gegeben, an einer solchen Mönch-Speisung teilzunehmen. Wer dabei war beschrieb das es wirklich nur eine Paketübergabe an jeden Mönch war. Ich selbst habe nicht teilgenommen, denn ich halte es für geschmacklos, nach einem reichlichen Frühstück und der Aussicht auf ein Mittag- und ein Abendessen beim Empfang eines Almosens zuzusehen.

So konnten wir etwas später frühstücken, was in Anbetracht des Trubels im Hotel sehr angenehm war. Abfahrt mit dem Bus um 9:30 Uhr, dann etwa 1 Stunde Fahrt. Wohin wohl? Richtig, eine Tempelanlage, das Wat Maha That. Diese war sehr schön gelegen und wirklich sehenswert. Das Gelände war sehr weitläufig, deshalb wurden die Besucher dann zuerst einmal mit einem Elektrofahrzeug durch die Anlage gefahren. Das wurde als Straßenbahn bezeichnet. Nur die Oberleitung fehlte.

Bahn  König alt   

Wa Mat 1  wa mat 2

Wat Maitat  Bahn 2

 

Wir entdeckten bei der Rundfahrt auch einige der sehr seltenen schreitenden Buddhas. Hinterher beim fußläufigen Rundgang haben wir die nicht mehr gefunden nicht mehr gefunden haben. Ja, das Gelände war schon groß!

Manche Buddhas stehen hier auch zwischen zwei Mauern wie in einem Tor oder einer Nische. Sie sind damit teilweise verhüllt und zeigen sich erst wenn man vor ihnen steht. Symbolisch soll so gezeigt werden, dass die Wahrnehmung stets vom Standpunkt abhängt.

B Nische  Glocke

Nach dem offiziellen Teil gab es die Gelegenheit, das Gelände selbst zu erforschen. In Anbetracht der hohen Temperaturen fiel das bei den meisten recht kurz aus. Letztlich trafen wir uns fast alle in einem kleinen Lokal gegenüber wieder, in dem auch die meisten von uns dann auch zu Mittag aßen. Es war ein landestypisches Lokal. Wir würden mehr von einem Imbiss sprechen. Die Speisen waren einfach aber durchaus schmackhaft. Auch einen guten Cappuccino konnte man hinterher trinken. Das war eigentlich schon das Tagesprogramm, der Tag war aber noch nicht zu Ende. Weiter waren noch etwa 3 Stunden Busfahrt nach Lampang erforderlich. J.T .warnte uns, das wir doch nur ein sehr einfaches Hotel vorfinden würden. Das Wienglakor-Hotel machte allerdings gar keinen schlechten Eindruck.

Lampang 2  Lampang 4

Lampang 3  Lampang 1

Die Abendmahlzeit, gab es unter dem Sternenhimmel. Bei den Temperaturen in Thailand ist das durchaus angenehm. Wir wurden auch nicht von irgendwelchen blutsaugenden Luftpiraten zerfressen. Auch das Menü war recht ordentlich und vor allem: landesspezifisch! Aber genau das wollten wir ja.