Eigentlich war etwas anderes geplant. Aber da gab es so ein Virus, das uns mehr als zwei Jahre lang jeglichen Spaß an reisen verdorben hatte. So wollten wir es dann erstmal nicht ganz so weit

Per Zug ging es nach Frankfurt, von dort mit dem Kranich nach Edingburgh. Das hat fast reibungslos geklappt, sieht man einmal vom Nahverkehr ab. So waren wir mittags bereits im Hotel.

Nach kurzer Rast wurde Schottlands Hauptstadt zu Fuß erkundet. Wir landeten nicht ganz unplanmäßig in einem schönen Pup im Zentrum. Dort lernten wir schottisches Essen und die typischen Getränke kennen.
Muss man zwischen Schottland und England unterscheiden? Ja, bis auf das Außenministerium und das Militär sind Schottland eigentlich voneinander unabhängig.

Das schottische Wetter ist sehr verlässlich. Falls es jemandem nicht passt, muss man nur 10 Minuten warten, dann ist es anders. Am zweiten Tag war jedenfalls erst einmal Nieselregen angesagt. Das hinderte uns nicht, dem Schloss einen Besuch abzustatten. Das ist alles gut organisiert, man braucht quasi eine Reservierung und kann dann in einem bestimmten Zeitfenster kommen. Das hat den Vorteil, dass nicht ganz so voll ist. Das Schloss galt lange Zeit als uneinnehmbar, da es auf einem Felsen steht. Naja irgendwann hat sich dann doch jemand den Zutritt über die Felsen geschaffen. Dort oben gibt es reichlich viel alte Steine zu sehen, Schottland hat sehr viel Geschichte. Aber man erhält auch einen guten Überblick über die Stadt, die einem von hier aus gesehen zu Füßen legt